07 Jan 2015

Das Bethlehem aus Szeklerland

0 Kommentare

Am Heiligenabend sind die Spändeaktionen verschieden organisiert. Eine gute Tat kann aber echt sein, nur wenn sie unauffällig gemacht wird und aus echten Gefühlen stammt.
Der Bildhauer Demeter József aus Sântana de Mureş hat sein einzigartiges Kunstwerk an die Kirche aus Şumuleu Ciuc gespendet. Das Kunstwerk stellt ein „Bethlehem im Szeklerland”, nämlich die Szene der Geburt von Jesus in einem szeklerischen Bauernhof, am Ende des neunzehnten Jahrhunderts dar.
Das szeklerische Haus ist ausführlich erarbeitet, das typisch rumänische Dach aus Schindel ist eingehend erarbeitet. Vor der Tür begrüßen die Hausherren die Sänger, die von Haus zu Haus gehen und Weihnachtslieder singen. Die Sänger tragen sorgfältig szeklerische und bunte Kleidungen aus dieser Zeit. Auf dem Hof befindet sich den Stall, der die Unterkunft für das Heilige Kind verschafft; daneben befinden sich Tiere, In der Nähe des Hauses gibt es einige Tannenbäume und, selbstverständlich, das szeklerische Tor ist auch dabei. Laut der szeklerischen Gewohnheiten wird die Geburt von Jesus mit Weihnachtslieder gefeiert.
Die ursprüngliche Idee war das Kunstwerk in Assisi zu veröffentlichen, was aber dieses Jahr nicht geschah. Der Meister wird aber das Kunstwerk lieber an die Kirche aus Şumuleu Ciuc gespenden. Der Handwerker hat bei diesem Kunstwerk 2 Monate gearbeitet. Es ist aus Lindenholz erstellt und hat eine Größe von 100 x 70 cm, und die Statuen haben eine Höhe von 15 cm.

[zum Anfang]